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Geschichte

An dieser Stelle wird die Geschichte der Vineyard Staufen kurz skizziert. Die Gemeinde wurde Anfang der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts gegründet. 

1980-1988

 

Starkes Wachstum in der Evangelischen Landeskirche; Jugend- und Hausbibelkreise entstehen.

 

1988-1992

Nach der Neubesetzung der Pfarrstelle finden Erwachsene, die in dieser Zeit zum Glauben kommen, ihre Heimat nicht mehr in den Gottesdiensten der Evangelischen Kirche, sondern besuchen verstärkt die Gottesdienste der Freien Christengemeinde Müllheim.

 

Anfang der 90er Jahre

Verantwortliche Mitarbeiter in der Evangelischen Landeskirche bemühen sich darum, den „Sonntagabend“ – einen Gottesdienst, der einmal monatlich mit Lobpreis- und Anbetungszeit gehalten wurde und zu dem Gastprediger von außerhalb eingeladen waren – in eigener Regie weiterzuführen. Man möchte ferner das Abendmahl in den Hauskreisen miteinander feiern.  Beides wird vom Kirchengemeinderat nicht gerne gesehen. Streit entfacht über verschiedene Themen wie Abendmahl, Bekehrung,  Heiliger Geist, Gottesdienstformen und dergleichen. Ein Graben entsteht zwischen offizieller Kirchenleitung und Teilen der Mitarbeiterschaft.

 

18.08.1992

An einem Dienstag versammeln sich in einem Wohnzimmer einige (Hauskreis-) Leiter und gründen die „Christengemeinde Staufen“.

 

23.08.1992

Sonntag. Der erste Gottesdienst wird in Privaträumen gefeiert. In den darauffolgenden Wochen werden leer stehende Geschäftsräume „Im Falkenstein 11-13“ gefunden, renoviert und bezogen.   

 

19.12.1992

 

 

 

 

 

 

 

Seit 1992

 

Hans-Peter Grabe aus Leer in Ostfriesland, der in dieser Anfangszeit die Leiter unterwies und begleitete, setzt fünf Älteste ein. Ihnen wird die Leitung der Christengemeinde Staufen übertragen. Viele Gemeindeglieder kennen seinen Lehrdienst, hören seine Lehrvorträge auf Kassetten oder besuchen Bibeltage in Leer. Auch durch Kontakte zum Christlichen Hilfsdienst (CHD) Baden-Baden/Steinbach und zur Bibelschule in Wolfenbüttel, später Bad Gandersheim, ist Hans-Peter Grabe Teilen der neuen Gemeinde persönlich bekannt.  

 

Die Gemeinde wird unterstützt und beraten durch Hans Heinrich vom CHD, Martin Walter und sein Team von Jugend mit einer Mission (JMEM) Altensteig.

 

Ende 1994

Ein Ältester und mit ihm eine Gruppe Gemeindeglieder verlassen die Gemeinde und gründen in Bad Krozingen die Christusgemeinde. Grund für die Trennung waren unüberwindliche Differenzen in der Ältestenschaft. Das Fass zum Überlaufen brachte schließlich die unterschiedliche Bewertung des Toronto-Segens.

 

1996

Erste Kontakte zur Vineyard Bern werden geknüpft. Wieder sind es Streitigkeiten im Leitungs-/Ältestenkreis der Gemeinde, die den Ausschlag geben. Man sucht die Vermittlung von Außenstehenden, von neutralen Dritten, um sachlich die Differenzen im Leitungsteam zu klären. Der Versuch misslingt. Zum zweiten Mal – nach 1994 - verlässt ein Ältester und mit ihm ein Viertel der Gemeindeglieder die Christengemeinde Staufen. Die Gruppe schließt sich der Freien Christengemeinde in Lehen an.

 

1997 – 2000

Das Leitungsteam der Gemeinde in Staufen nimmt vier Jahre lang an der Leiterschaftsausbildung der Vineyard Bewegung im deutschsprachigen Raum teil. Während dieser Zeit genießt die Christengemeinde Staufen den Status der „Vineyard-Freunde“.  Außerdem wird die Gemeindeleitung von Martin Benz, dem Leiter der Vineyard-Basileia Gemeinde in Basel begleitet. Die Supervision hält bis heute (April 2011) an. 

 

05.02.2000

Offizielle Aufnahme in den Vineyard Verband. Fortan heißt die Gemeinde Vineyard-Christengemeinde Staufen oder einfach Vineyard-Staufen.

 

August 2000

Der Umzug von den Gemeinderäumen im Falkenstein 11-13 in die neuen, nun freigewordenen Räume des ehemaligen Goethe-Instituts, wird vollzogen.

 

2002 - 2003

Fünf Gemeindeglieder sterben in dieser Zeit. Vier an den Folgen von Krebs und das im Alter zwischen 35 und 60 Jahren. Bei einer Größe von damals ca. vierzig erwachsenen Gemeindegliedern nehmen alle persönlich Anteil an Krankheitsverlauf, Sterben und  Trauerprozess. Wir fragen, warum und wozu uns Gott so viel Schweres zumutet? - Einige Gemeindeglieder verlassen die Gemeinde aus Angst selbst zu erkranken, wenn sie bleiben. Andere gehen, weil sie nach einigen Monaten die Zeit der Trauer beendet haben wollen. Über Jahre trägt der Gemeindeleiter, verwitwet und mit vier Kindern unter 18 Jahren schwer, an dem Verlust seiner Frau. Und mit ihm die Gemeinde.    

       

2007 - 2011

Die Vineyard Staufen stabilisiert und erholt sich. Das wird unter anderem daran sichtbar, dass die Gottesdienste, Mutter-Kind-Gruppen, Hauskreise, Kinder- und Jugendarbeit, Frauenabende etc. an Intensität und Besucherzahl zunehmen. In dieser Entwicklung ist der Prozess im Rahmen der Natürlichen Gemeinde-Entwicklung (NGE) hilfreich. Die positive Veränderung des Gemeindelebens  zeigt sich auch daran, dass die Missionsarbeit unter Roma in Serbien verstärkt werden kann. Regelmäßig besuchen einige Mitglieder der Gemeinde die Gruppen dort. Mit Operation Mobilisation (OM) geht ein Gemeindeglied für zwei Jahre nach Zentralasien. Ein anderes nach Südafrika…   

 

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